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ver5.4.2021 - Starbulls Rosenheim - Selber Wölfe 2:5 (1:1; 1:2; 0:2); Nach dem Eishockey-Krimi am Samstag, bei dem die Wölfe knapp als Verlierer vom Eis gehen mussten, zeigten die Jungs von Coach Herbert Hohenberger auswärts ein starkes Spiel. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte der verdiente Serienausgleich eingefahren werden.

Gleich vom ersten Bully weg machten die Wölfe viel Druck, wobei vor allem Slavetinsky mehrere gute Schüsse von der blauen Linie auf das Rosenheimer Tor abfeuerte. In der fünften Minute stand Snetsinger völlig frei im Slot vor Mechel und verwandelte Miculkas Zuspiel eiskalt per Direktschuss zur Wölfe-Führung. Anschließend kamen die Hausherren zwar allmählich besser ins Spiel, doch die Selber Jungs waren konsequent in der Defensive oder Weidekamp parierte sicher. Als sich aber kurz nachdem der VER die erste Unterzahl souverän überstehen konnte, Böhringer und Weidekamp im eigenen Torraum verhakten, konnte Gibbons den Ausgleich für seine Farben erzielen. Auch kurz vor dem tatsächlichen Ausgleich jubelten die Hausherren schon einmal, Schiedsrichter Schütz stand aber gut und sah, dass der Puck hier nur an die Latte ging und nicht die Torlinie überquerte. Die Wölfe hatten im Nachgang zwar noch einige Chancen, unter anderem auch in eigener Überzahl die Führung wiederherzustellen, doch an Starbulls-Keeper Mechel war in diesem Spielabschnitt kein Vorbeikommen mehr.

Im zweiten Spielabschnitt gehörten die ersten Minuten den Hausherren. So markierte Verteidiger Frank nach Zuspiel von Heidenreich nach gut zwei gespielten Minuten für seine Mannschaft auch die 2:1-Führung. Doch nachdem der VER nach einem harten Bandencheck von Baindl wieder im Powerplay agieren konnte, nahmen die Schützlinge um Wölfe-Kapitän Ondruschka das Spiel wieder zunehmend in die Hand und spielten aggressives Eishockey. In der 30. Minute zog Ex-Rosenheimer Linden an alter Wirkungsstätte von der blauen Linie ab und netzte zum Wölfe-Ausgleich ein. Die Hochfranken waren seither am Drücker und so konnte Hammerbauer nach einem No-Look-Pass von Zimmermann knappe drei Minuten nach Lindens Treffer die Selber Führung auf die Anzeigentafel bringen. Kurz drauf hatte Wölfe-Stürmer Hammerbauer zwar nochmals eine Chance aus dem Slot, blieb diesmal aber nur zweiter Sieger gegen Mechel.

Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts hatten die Porzellanstädter in Person von Miglio und Boiarchinov die Chance zu erhöhen, beide trafen aber nur die Latte. Die Wölfe mussten im Verlauf zweimal in Unterzahl agieren, als Silbermann wegen Hohen Stocks und Linden wegen Beinstellens in die Kühlbox verdonnert wurden. Doch die Defensive verteidigte stark und ließ die Rosenheimer kaum in die Powerplay-Aufstellung kommen, sodass beide Strafen ohne nennenswerte Chancen für die Oberbayern verstrichen. Stattdessen konnte sich Miglio kurz nach Ablauf der Strafe gegen Linden durch die Starbulls-Defensive durchtanken und im Alleingang auf 4:2 aus Wölfe-Sicht erhöhen. Selb spielte nun einfaches Eishockey, hielt die Rosenheimer vom eigenen Tor weg und brachte jeden Schuss auf Mechel, um ein Bully im Starbulls-Drittel zu erzwingen. Starbulls-Coach Sicinski setzte gut drei Minuten vor Schluss nochmal alles auf eine Karte und zog seinen Keeper. Doch auch wenn Rosenheim noch auf vermeintliches Icing monierte, machte Boiarchinov mit dem Empty-Net-Treffer den Serienausgleich für die Wölfe perfekt.

 

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Starbulls Rosenheim: Mechel (Stettmer) – Draxinger, Frank, Krumpe, Biberger, Kolb, Schütt, Dietrich – Meier, Henriquez Morales, Heidenreich, Slezak, Baindl, Höller, Daxlberger, Leinweber, Gibbons, Bosecker, Bauer, März

Selber Wölfe: Weidekamp (König-Kümpel) – Ondruschka, Silbermann, Linden, Slavetinsky, Böhringer, Otte, (Gimmel) – Miglio, Gare, Deeg, Zimmermann, Miculka, Snetsinger, Geisberger, Gelke, Hechtl, Schiener, Hammerbauer, Boiarchinov, (Klughardt)

Tore: 5. Min. 0:1 Snetsinger (Miculka, Zimmermann); 16. Min. 1:1 Gibbons (Leinweber, Daxlberger); 23. Min. 2:1 Frank (Heidenreich, Henriquez Morales); 30. Min. 2:2 Linden (Hammerbauer, Boiarchinov); 33. Min. 2:3 Hammerbauer (Zimmermann, Snetsinger); 53. Min. 2:4 Miglio (Gare, Ondruschka); 58. Min. 2:5 Boiarchinov (Linden, Slavetinsky; empty Net)

Strafzeiten: Rosenheim 6; Selb 8

Schiedsrichter: Harrer, Schütz (Koziol, Pletzer)

selb-live.de – Presseinfo VER Selb

 

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